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Visitation der Kirchengemeinde im August 2018 siehe

Andacht

RPR1. "Angedacht": Ganz bei Trost... Wie geht Trösten?

Andacht vom 05.12.2019 von
Alida Euler
(zum Anhören auf den Lautsprecher klicken)

Chorfreizeit des Kirchenchores 2014 in Dahn

Unter diesem Moto fuhr der ev. Kirchenchor aus Ingenheim auch dieses Jahr wieder zu Jahresbeginn zu einer Chorfreizeit. Von Freitag den 31.01. bis Sonntag den 02.02.2014 trafen sich 20 Sängerinnen und Sänger und die Dirigentin in der Jugendherberge Dahn. Diese liegt in ruhiger Lage im herrlichen Dahner Felsenland, direkt am markanten Felsen Braut und Bräutigam. Gleich von der Jugendherberge aus kann man in ein weites Wanderwegenetz einsteigen um die wunderschöne Landschaft zu erkunden. Das jedenfalls war auch ein Programmpunkt. Die ca. 28 km lange Anfahrt erfolgte in Fahrgemeinschaften mit Privatautos.

Kurz vor 18 Uhr waren alle da, so dass die Zimmer und die Betten noch vor dem Abendessen bezogen werden konnten. Schon beim Beziehen der Betten (Doppelstockbetten) wurde bei einigen deutlich, dass sie aus dem Alter für Jugendherbergen herausgewachsen sind.

Nach dem Abendessen ging es dann an die Arbeit. Zuerst musste in unserem Proberaum im Keller die Chorliteratur sortiert, geheftet, geklammert, verteilt und nummeriert werden, damit alle die gleichen Voraussetzungen im Hinblick auf die Noten hatten.

Für die Auftritte Karfreitag, Ostern, Jubelkonfirmation, Landeskirchenmusiktag und das nächste Chorkonzert sollte an 18 Chorsätzen mit dem Üben begonnen  werden. Ein anspruchsvolles Programm auch für die Dirigentin.

Bereits bei dem ersten Probeteil wurde deutlich, dass dies ein heiteres, lustiges aber auch intensives Wochenende mit anspruchsvollen Texten geben wird.

Natürlich kam nach der Probe die altbekannte typische Kirchenchorstimmung auf. Wir blieben im Proberaum und stellten Tische zusammen. Alle hatten etwas zu knabbern und Getränke mitgebracht und so wurde es ein schöner, geselliger Abend.
Ein fehlender Zimmerschlüssel und das wieder Auffinden sorgte, außer bei den Betroffenen, für ausgelassene Heiterkeit.

So konnten doch noch alle beruhigt und zufrieden für eine kurze Nacht ins Bett gehen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann am Samstagvormittag wieder in den Keller zur Probe. So langsam wurde deutlich, was alles auf uns zukommt. Viele schöne, neue Lieder hatte unsere Dirigenten für und ausgewählt. Nicht nur deutsch, nein auch englisch, hebräisch, spanisch sowie dum-dum und da-da sollten wir singen.

Die Außentemperatur war für Anfang Februar zu warm, da aber die Heizung im Haus nicht funktionierte, war es im Proberaum letztendlich doch recht kalt. Gut dass alle warme Kleidung dabei hatten. Das recht spartanische Mittagsessen passte zu dem verregneten Nachmittag, die traditionelle Wanderung fiel sprichwörtlich ins (Regen-)Wasser. Das hatte aber auch sein Gutes, wir haben uns diesmal nicht verlaufen. Ausgeruht und voller Energie gingen wir gegen 16 Uhr wieder ans Werk, zunächst mussten wir die hebräische Aussprache üben.

Wie im Fluge ging die Zeit vorbei und schon eilten wir zum Abendessen, bei dem die mittägliche Einfachheit durch eine Schnitzelschwemme ausgeglichen wurde. Auch die letzten Probestunden an diesem Tag waren durch viel Gelächter über den Bass und die etwas eigenartigen Texte geprägt. Schon bald war wieder die Zeit des geselligen Beisammensitzens gekommen. Wie am Vorabend, Tische und Stühle rücken, Getränke und Naschwerk auftischen, jetzt kam aber eine Besonderheit:

Frau Kern hatte ein weihnachtliches Quiz mitgebracht. Vier Gruppen wurden gebildet, Fragebögen ganz exakt mit neutralem Deckblatt wurden verteilt. Alle spielten mit Begeisterung mit. Auch das Auswerten der Fragebögen sorgte für Heiterkeit, es gab zwei punktgleiche Sieger.

Ein langer Tag, mit einem kurzweiligen Abend ging zu Ende, so nach und leerte sich der Raum und die letzen gingen gegen 24 Uhr zu Bett.

Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag 1. Mose 1, 13 

Der letzte Tag war angebrochen. Nach dem Frühstück, dem Betten abziehen und dem Zimmer räumen, versammelte sich das „Chores“ (pfälzisch, auch Kores = Gesindel, Pack, herumziehendes Volk,) im Probenraum. Zu nächst wurden die Lieder für die Andacht nochmal wiederholt. Anschließend feierten wir einen Kurzgottesdienst mit Pfr. i.R. Ralf Piepenbrink, dem der Chor mit bekannten und neuen Liedern einen festlichen Rahmen gab.

Für die letzten Stunden war das Singen aller begonnenen Lieder angesagt. Es gibt noch viel zu tun, so erkannten alle die Situation. Noch vor dem Mittagessen wurde die Chorfreizeit offiziell mit einem herzlichen Dank an die Chorleiterin für Ihre Geduld und große Mühe beendet.

Nach dem gemeinsamen Mittagsessen ging auch der letzte Teil der Chorfreizeit zu Ende und die Fahrgemeinschaften machten sich auf den Weg in die Vorderpfalz.

Wir, die Chormitglieder erlebten ein entspanntes Wochenende, bei dem wir viele neue Lieder sangen und teilweise auch lernten. Für die Chorleiterin Fr. Kern, die stetig hellwach sein musste war es sicherlich sehr anstrengend. Ihr gebührt unser aller Dank.

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