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Andacht

RPR1. Angedacht: Eine beeindruckende Frau!

Andacht vom 24.02.2024 von
Pfarrer Christopher Markutzik
(zum Anhören auf den Lautsprecher klicken)

Erntedankmarkt 2011

 
Aus der Rheinpfalz, Marktplatz regional vom 28.09.11, mit Genehmigung des Verfassers.

Dank für die Früchte der Erde

BILLIGHEIM-INGENHEIM: Zum zwölften Mal strömen Besucher auf das Erntefest der Kirchengemeinde
von Gerhard Sommer

Äpfel, Trauben, Kürbisse: An 15 Ständen wurden den Besuchern des Erntedankmarktes der protestantischen Kirchengemeinde Ingenheim-Appenhofen im Bereich der Kirche in Ingenheim leckere Produkte aus herbstlichen Früchten angeboten. Der Markt lädt zum Stöbern ein, soll aber auch daran erinnern, dass alle Erntegaben ein Geschenk des Schöpfers sind.

Seit dem Jahr 2000 und damit zum zwölften Mal veranstaltete das Presbyterium den Erntedankmarkt, bei dem die Straße zwischen den beiden Gotteshäusern für einen Tag zum Marktgelände umgewandelt wird. Ausgangspunkt war nach Angaben von Margit Bischoff als Organisationschefin die Idee, den Erntedankgottesdienst zu einem „Erntedanktag” für die Gemeinde auszuweiten. So wurde auch diesmal der Erntedankmarkt im Anschluss an den Gottesdienst eröffnet.

An den Ständen wurden neben Kulinarischem allerlei herbstliche Produkte rund um das Thema „Ernte aus Feld und Garten” geboten, aber auch handwerkliche Produkte konnten gekauft werden. „Mit dem Erntedankmarkt soll für die Bevölkerung deutlich gemacht werden, dass all diese sichtbaren Gaben vom Brot über Äpfel, Kartoffeln, Gemüse bis zum Wein letztlich Geschenke des Schöpfers an die Menschen sind”, sagt Margit Bischoff. Das, was wachse und gedeihe, was uns ernähre und unser Leben reich mache, sei nicht allein menschliches Verdienst. Dank für die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit sei Sinn auch des Erntedankmarktes, sagt Bischoff. All dies in Dankbarkeit wahrzunehmen, daran erinnerte der Festgottesdienst.

Mitgestaltet wurde das Fest von den Kindern der Kindertagesstätte „Regenbogenhüpfer” und dem Kinderchor „Schmetterlinge” unter der Leitung von Sabine Schaurer-Haacke. Hunderte Besucher nutzten das Bilderbuchwetter sowie die nostalgische Atmosphäre zum Besuch des Erntedankmarktes, der sich mit ideenreichen und fantasievollen Präsentationen geschmückt hatte und viele Ideen und Anregungen zum Dekorieren lieferte.

Gedränge um einen guten Platz vor den Ständen gab es kaum. Dank einer guten Standplatzierung gab es sogar genug Platz für alle Gäste zum Schauen und Stöbern. Viel Interesse fanden die Blumengestecke, der Schmuck und die Liköre. Bei den Backwaren waren Kastanienbrot sowie Kastanienkuchen die Renner. Viel Aufmerksamkeit fanden der Dritte-Welt-Stand und der Freiluft-Bücherladen. Während die großen Besucher sich am Flammkuchen labten oder ein Bratenstück verspeisten, wurde es auch den kleinen Marktbesuchern nicht langweilig.