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Visitation der Kirchengemeinde im August 2018 siehe

Andacht

RPR1. "Angedacht": Ganz bei Trost... Wie geht Trösten?

Andacht vom 05.12.2019 von
Alida Euler
(zum Anhören auf den Lautsprecher klicken)

Mühlenkonzert 2008

Bei herrlichem Frühsommerwetter hatten der Protestantische Kirchenchor Ingenheim-Appenhofen und der Kindersingkreis , der sein 20jähriges Bestehen feierte, in das anregend-anheimelnde Ambiente der Bischoff-Mühle in Appenhofen eingeladen. Unter dem Motto „Musica, die ganz lieblich Kunst…“ sangen und spielten sie, instrumental unterstützt vom Flötenkreis Ingenheim.

Das Mühlenkonzert startete mit Paul Horns „Nun jauchzet dem Herrn alle Welt“, dargeboten von Kirchenchor, Kindersingkreis und Flötenkreis.

 Der Kirchenchor – im übrigen wie alle anderen Sing- und Spielensembles - unter der bewährten Leitung von Christa Hirsch-Piepenbrink, erfreute dann besonders mit den sehr eingängigen bekannten volksliedhaften Sätzen, wie zum Beispiel „An hellen Ta-gen“ von Gastoldi oder Johann Steuerleins „Mit Lieb bin ich umfangen“, alle Lieder sehr sauber und sensibel in Intonation und musikalischer Ausprägung vorgestellt.

Ein in der Tat humorvoller Leckerbissen dann Andreas Hantkes „Die drei Kater“. Die frisch und witzig gespielte Geschichte der Kater Leopold, Kratz und Schnurr, die als berühmte Gesangsgruppe durch die Lande reisen, mit ihren Liedern begeistern, nach dem Grundsatz „Wenn du singst bist du der König!“ Ein großes Kompliment den jungen Schauspielern und Sängern, die mit ihrer Spielfreude die Zuhörer im vollbesetzten Mühlenhof begeisterten.

Nach der Pause überzeugten die jugendlichen Musikerinnen des Flötenkreises mit ihrer Leiterin Christa Hirsch-Piepenbrink durch ihr sauberes, technisch gekonntes Musizieren, ob bei Händels „Einzug der Königin von Saba“, beim „Bayrischen Ländler“ oder bei Jacques Offenbachs berühmten „Can Can“.

Zum leisen Mitsummen animierte der Kirchenchor das Auditorium danach bei Barbes „Mühle am rauschenden Bach“ und „Wenn ich ein Vöglein wär“, sowie bei Rolf Lukowskys „Horch, was kommt von draußen rein“. Rundum gelungen, sprachlich wie auch rhythmisch, Gunther Martin Göttsches sehr anspruchsvoller Satz „Reise nach Amerika“, der mit einer Fülle witziger musikalischer Einfälle und Anleihen gespickt war. Mit dem gemeinsam gesungenen „Der Mond ist aufgegangen“ klang ein Serenadenkonzert aus, das allen, Aktiven und Zuhörern, viel Freude geschenkt hat. (Lif)